Bildende Künstler

Website-Plattformen für Bildende Künstler: Ein kritischer Vergleich

Wer als Bildender Künstler eine eigene Website aufbauen will, steht vor einer Vielzahl von Plattformen, die alle "einfach" und "ideal für Kreative" versprechen. Was sie tatsächlich leisten und was sie kosten, unterscheidet sich erheblich.

WordPress: mächtig, aber wartungsintensiv

WordPress ist das meistgenutzte Content-Management-System der Welt – W3Techs weist für 2025 einen Marktanteil von über 40 Prozent aus. Das bedeutet eine große Community, viele Themes und Plugins, aber auch: regelmäßige Updates, Sicherheitslücken, die gepflegt werden müssen, und eine Einstiegshürde, die für Menschen ohne technische Vorkenntnisse real ist. Viele Funktionen, die in anderen Systemen inklusive sind, erfordern bei WordPress bezahlte Plugins oder Abonnements. Das Open-Source-Versprechen gilt nur für die Software selbst – Hosting, Premium-Themes und Plugin-Abos summieren sich. Wer WordPress ohne technisches Interesse nutzt, lebt mit dem dauernden Risiko, Updates zu verpassen und Sicherheitsprobleme zu bekommen.

Squarespace und Wix: einfach, aber eingeschlossen

Squarespace und Wix sind geschlossene Systeme: Die Website läuft auf der Infrastruktur des Anbieters, und ein vollständiger Export in ein anderes System ist nicht vorgesehen. Das vereinfacht den Einstieg erheblich – keine Server-Wartung, kein Plugin-Management. Dafür steigen die Preise regelmäßig; wer wechseln will, beginnt von vorn. Die visuelle Qualität der Templates ist für Portfolio-Zwecke in der Regel ausreichend. Die Electronic Frontier Foundation weist darauf hin, dass eingeschlossene Systeme strukturell Datenmobilität verhindern.

BILDENDE-KÜNSTLER.NET: spezialisiert für den Kunstbetrieb

BILDENDE-KÜNSTLER.NET ist ausschließlich auf Bildende Künstler ausgerichtet – das unterscheidet es strukturell von allgemeinen Baukasten-Plattformen. Die Menüstruktur folgt dem, was im Kunstbetrieb erwartet wird: Vita, Werke, Statement, Ausstellungen sind als feste Bereiche vorgesehen, nicht als freie Baukastenoptionen. Das bedeutet: Die Navigation ist für Galeristen, Kuratoren und Sammler sofort verständlich, weil sie dem Kunstbetriebsstandard entspricht. Der direkte persönliche Kontakt bei Fragen und technischen Problemen – ohne automatisierte Support-Tickets – ist ein Unterschied zu Plattformen mit anonymen Helpdesks. Individuelles Webdesign im Rahmen der Plattform ermöglicht eine eigene Gestaltung, ohne technisches Vorwissen vorauszusetzen. Für Bildende Künstler, die eine strukturell angemessene Website ohne technischen Aufwand wollen, ist das eine naheliegende Option.

Eigene Künstler-Website erstellen

Schon gewusst?

Was kostet eine eigene Website als Bildender Künstler monatlich?

Die Spanne ist groß: Von 5 Euro monatlich (Webhosting und eigene Domain für WordPress selbst gehostet) bis zu 25–50 Euro monatlich für Premium-Abonnements bei Squarespace oder Wix. Spezialisierte Plattformen wie BILDENDE-KÜNSTLER.NET liegen in einem ähnlichen Rahmen. Einmalige Kosten für individuelles Design kommen gegebenenfalls hinzu.

Kann ich eine fertige Website später auf eine andere Plattform umziehen?

Bei WordPress: Ja, mit technischem Aufwand. Bei geschlossenen Systemen wie Squarespace oder Wix: nur eingeschränkt – Inhalte können exportiert werden, aber das visuelle Design nicht. Ein Plattformwechsel bedeutet in der Regel einen Neuaufbau der Website.

Brauche ich technische Vorkenntnisse für eine eigene Website?

Das hängt von der Plattform ab. WordPress ohne technisches Vorwissen zu betreiben ist machbar, aber fehleranfällig. Squarespace, Wix und spezialisierte Angebote wie BILDENDE-KÜNSTLER.NET sind explizit ohne technische Vorkenntnisse konzipiert.

Quellen & Hinweishttps://w3techs.com/technologies/overview/content_managementhttps://www.eff.org/deeplinks/2018/09/what-we-mean-when-we-say-data-portabilityhttps://www.bbk-bundesverband.de/

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