Künstler-Website
Der Aufbau einer Künstler-Website ist kein Gestaltungsthema, sondern ein fachliches: Es gibt etablierte Erwartungen, was eine Werkpräsentation im Kunstbetrieb enthält – von den Kernbereichen bis zu den Werkangaben, wie sie Kataloge und Galerien führen. Wer sie erfüllt, wird ernst genommen; wer sie auslässt, fällt auf.
Kunstwerke online präsentieren
Online ersetzt ein Foto das Original – mit allen Verlusten an Größe, Textur und Material. Diese Übersetzung lässt sich nicht vermeiden, aber systematisch kontrollieren: durch reproduzierbare Bildqualität, vollständige Werkangaben nach Katalogstandard und eine Ordnung, die das Werk erschließt statt es aufzuzählen.
Künstler-Website pflegen
Veraltete Websites kosten messbar Vertrauen: abgelaufene Termine, endende Viten und tote Links signalisieren Inaktivität – auch dort, wo intensiv gearbeitet wird. Welche Inhalte tatsächlich altern, was das bewirkt und wie sich die Pflege mit einer festen Routine auf wenige Stunden im Jahr begrenzen lässt.
Eigene Künstler-Website
Soziale Netzwerke liefern Reichweite zu fremden Bedingungen: Sichtbarkeit nach Algorithmus, Konto und Inhalte unter fremden Nutzungsbedingungen. Eine eigene Website kehrt das Verhältnis um – sie gehört dem Künstler, bringt aber von allein keine Besucher. Eine nüchterne Abwägung.